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Senioren / 30.07.2010

Senioren in den Pflegeheimen im Rhein-Kreis Neuss gut versorgt

4 Personen auf einer kleinen Brücke
© Rhein-Kreis Neuss

Die Bewohner der Seniorenzentren im Rhein-Kreis Neuss bewerten ihre stationären Pflegeeinrichtungen durchweg mit "sehr gut". Das geht aus Prüfungsergebnissen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) hervor, die Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates und Kreissozialdezernent, gemeinsam mit Marcus Mertens von der Heimaufsicht des Kreises im Grevenbroicher Caritashaus St. Barbara vorstellte.

Im Rhein-Kreis Neuss gibt es insgesamt 35 Einrichtungen mit 3.178 Betreuungsplätzen. 18 Pflegeheime wurden vom MDK aktuell untersucht. Die Ergebnisse liegen zwischen den Schulnoten 1,1 und 3,2. "Die Auswertungen des MDK in Verbindung mit unseren eigenen Prüfungen zeigen, dass wir im Rhein-Kreis Neuss gut aufgestellt sind", so Jürgen Steinmetz. Und dass die Menschen in den Seniorenhäusern im Kreis grundsätzlich gut versorgt sind, ist für Steinmetz auch ein Resultat des in der Heimaufsicht des Kreises bewährten Zwei-Säulen-Prinzips aus Vorsorge und Kontrolle. Dafür steht einerseits zum Beispiel der regelmäßig tagende Arbeitskreis der Heimleiter, zum anderen die jährlichen Prüfungen durch die Heimaufsicht und den MDK. Die Heimaufsicht des Rhein-Kreises führt ihre Kontrollen bereits seit über 12 Jahren unangemeldet durch. Zudem ist sie Beschwerdestelle für Bewohner, Angehörige und Betreuer.

Elf Beschwerden ist die Heimaufsicht im ersten Halbjahr 2010 nachgegangen. Ebenso wie bei den Standardüberprüfungen wurden dabei keine gravierenden Mängel festgestellt. Wie Marcus Mertens betont, stehe und falle die Qualität eines Hauses nach wie vor mit dem Personal. Und auch hier können die Einrichtungen im Kreisgebiet sich zeigen: Mehr als 50 Prozent der insgesamt 1.100 Vollzeitstellen in der Pflege sind mit Fachkräften besetzt und die gesetzlichen Vorgaben damit mehr als erfüllt. Arbeitgeber sind die Pflegeeinrichtungen im Rhein-Kreis Neuss für insgesamt 3.000 Menschen.

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